Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 


Besondere Ehrung für Adam von Trott

Neuer Name für Hann. Mündener Bahnhofsvorplatz

Schon vor längerer Zeit hatte der Magistrat der Stadt Hann. Münden den einstimmigen Beschluss gefasst, den Bahnhofsvorplatz der Stadt in „Adam von Trott zu Solz-Platz umzubenennen. Damit wollte sie an Adam von Trott erinnern, der hier das Städtische Gymnasium besucht und 1927 seine Abiturprüfung abgelegt hatte. In einer feierlichen Zeremonie, an der neben den beiden Töchtern Adam von Trotts, Verena Onken-von Trott und Clarita Müller-Plantenberg auch Mitglieder der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. teilnahmen, wurde vor dem Bahnhof eine Skulptur, eine Gedenktafel und das neue Namensschild des Platzes enthüllt.

Mit Unterstützung des Steinmetzes Peter Bormann und des Künstlers Ekkehart Bouchon hatten Schülerinnen und Schüler der Abiturklasse des Gymnasium, das heute Grotefend-Gymnasium heißt, die Skulptur entworfen und realisiert. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer am Seminarfach Journalismus der Schule zusammen mit Schul- und Seminarfachleiterin Heidrun Korsch eine Zeitungsseite und einen Flyer zu Adam von Trott sowie eine Ausstellungsvitrine im Bahnhof vorbereitet.

Clarita Müller-Plantenberg beim Enthüllen des neuen Namensschildes für den ehemaligen Bahnhofsvorplatz. Rechts im Bild Bürgermeister Klaus Burhenne.

Zum Denkmal selbst führten die Abiturienten Sophie Bangert und Darwin Stapel aus, dass dieses bewusst einfach gehalten worden sei, um dem Betrachter genügend Raum für eigene Interpretationen und Gedanken zu lassen.

Verena Onken-von Trott und Clarita Müller-Plantenberg zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Abiturklasse des Grotefend-Gymnasiums. Mit im Bild Schulleiterin Heidrun Korsch, Bürgermeister Klaus Burhenne und ein Vertreter der Sparkasse Hann. Münden, die das Projekt finanziell unterstützt hatte.

Bürgermeister Klaus Burhenne würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler und der beiden Künstler. Er betonte, dass die Skulptur und die Gedenktafel an einem Platz stünden, an dem täglich eine große Zahl von Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in die Schulen in der Stadt vorbeigingen.

Schulleiterin Korsch hatte für Verena Onken-von Trott und Clarita Müller-Plantenberg eine besondere Überraschung aus dem Schularchiv mitgebracht. In zwei dicken Bänden fanden sich die Originale der Abiturarbeiten und das Zeugnis ihres Vaters.

Dieser Artikel ist erschienen in der HNA Rotenburg | www.hna.de


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