Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 


Weihnachtsgruß 2019

Liebe Mitglieder, liebe Förderer der Arbeit in Imshausen,

wie schnell verfliegt ein Jahr und wie oft steht man am Ende, ohne überblicken zu können, was alles auf den Weg gebracht wurde. Eine konkrete Veränderung sehen Sie schon in diesem Brief. Ein neues Logo wird ab jetzt unsere Arbeit begleiten. Wir haben lange überlegt, ob wir das Portrait Adam von Trotts hierfür verwenden können. Adam von Trott ist unser Namensgeber, sein Denken und Handeln ist unser Leitmotiv, das zeigen wir mit unserem neuen Logo. Auch nach außen hin sind wir damit besser erkennbar.

Deutlich sichtbar sind die Fortschritte auf unseren beiden großen Baustellen. Mittlerweile sind die Handwerker, die fast ausnahmslos aus der Region kommen, mit dem Innenausbau beschäftigt. Wir freuen uns, dass der Zeit- und Kostenplan bislang eingehalten werden konnte. Wir laden Sie schon jetzt ganz herzlich ein, am 27. Juni 2020 zu unserem Eröffnungssymposium zum Thema „Deutschland in Europa – vergangene und zukünftige Herausforderungen“ nach Imshausen zu kommen. Auch im Herrenhaus sind Veränderungen zu erkennen: Die Halle wurde umgebaut, um den Einbau der Dauerausstellung über Adam von Trott, die zur Mitgliederversammlung Ende August 2020 eröffnet werden soll, zu ermöglichen.

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2020. / Foto: Ute Janßen

Die Rede von Bundesaußenminister Heiko Maas, die er am 20. Juli zum 75. Jahrestag des Attentatsversuchs gegen Hitler gehalten hat, klingt bis jetzt nach. Maas betonte, wie wichtig unsere Arbeit gerade heute sei und gab uns Anregungen mit auf den Weg. So sagte er: „Vielfalt braucht Räume, in denen unterschiedliche Menschen und Meinungen aufeinandertreffen“. Solch ein Ort, wo auch „schwierige“ Themen besprochen werden, kann Imshausen sein. Viele Mitglieder nahmen nach der Rede gerne am Gespräch mit dem Außenminister im sommerlichen Park am Herrenhaus teil. Nur wenige Wochen zuvor trafen sich hier junge Studierende aus zwölf Ländern, um drei Tage über Populismus in Europa zu diskutieren. Die Frage, wie die ökumenische Bewegung zum Frieden in Europa beigetragen hat und was heute ihre Aufgabe sein könnte, bewegte uns im Rahmen eines Colloquiums im Mai.

Auch im Jahre 2020 werden die Herausforderungen nicht weniger. Wir wollen unsere Kooperation mit der Universität Göttingen fortsetzen und suchen nach Möglichkeiten, dafür Finanzen einzuwerben. Um unsere inhaltliche Arbeit ausweiten zu können, beantragen wir weitere Projektgelder. Selbstverständlich führen wir unsere „Imshäuser Gespräche“ und auch das sehr beliebte „Kulturprogramm“ weiter.

Gerade in der Übergangszeit sind wir auf zusätzliche Mittel angewiesen. Denn durch die Bautätigkeit können wir nicht so viele Gäste beherbergen wie es zur Deckung der Kosten notwendig wäre. Heizung, Strom, Reparaturen und Pflegearbeiten an den Häusern und im Park sowie für das Hausmanagement müssen weiterbezahlt werden. So wenden wir uns auch an die, die uns am nächsten stehen – unsere Mitglieder – und bitten Sie, helfen Sie uns mit Ihrer Spende diese Durststrecke zu überstehen.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachtstage und ein gesundes Jahr 2020.

Für Ihre treue Unterstützung und Begleitung danke ich Ihnen sehr und bin mit herzlichen Grüßen

Ihre

Dorothee Engelhard,
Vorsitzende


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Imshäuser Gespräche

'Imshäuser Gespräche' sind eine öffentliche Veranstaltungsreihe der Stiftung, bei der in etwa monatlicher Folge aktuelle Themen und Fragestellungen aus Gesellschaft, Politik, Wissenschaft oder Ökumene in einer Abendveranstaltung erörtert werden.
Dazu lädt die Stiftung kompetente Personen als Referentinnen/ Referenten ein. Einem einführenden Vortrag folgt jeweils eine ausführliche Aussprache.
Innerhalb kurzer Zeit haben sich die 'Imshäuser Gespräche' zu einem beachteten und anerkannten Forum der politischen Auseinandersetzung und Meinungsbildung in der Region Nordosthessens entwickelt.