Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 


Großer Publikumsandrang bei Konzert mit „4Singen“ in Imshausen

Große Gefühle im Mondenschein

Großer Andrang herrschte im Imshäuser Herrenhaus: Das Vokalensemble „4Singen“, bestehend aus Maria Fürthaler, Stefan Kasper (beide Bad Hersfeld) sowie Bärbel und Stefan Ragotzki (Haunetal-Bodes) lockte mit „Großen Gefühlen beim Mondenschein“ so viele Zuhörer ins Imshäuser Herrenhaus, dass die Veranstalter noch zahlreiche Stühle heranholen mussten.

Liebe und Nacht waren die Themen, zu denen das Ensemble Texte und Musik zusammengestellt hatten. Das Spektrum reichte vom Renaissance-Madrigal „Mit Lieb bin ich umfangen“ über das romantische Brahms-Lied „Erlaube mir feins Mädel“ bis hin zu den Pop-Vokalgruppen Flying Pickets und Wise Guys. Und unter den gelesenen Texten durfte selbstverständlich der Klassiker unter den Liebesgedichten, Erich Frieds Gedicht „Was es ist“ nicht fehlen, denn die Liebe bleibt immer die, die sie ist, auch wenn sie manchmal traurig oder unvernünftig erscheint.

Stefan und Bärbel Ragotzki sowie Maria Fürthaler und Stefan Kasper (von links) sind „4Singen“. Gemeinsam begeisterten sie ihr Publikum im Imshäuser Herrenhaus mit vokalem Wohlklang und Texten zu Liebe und Nacht.

Mit einer augenzwinkernden Version von Reinhard Meys „Der Mörder ist immer der Gärtner“, in dem ruchlose Gräueltaten des Hauspersonals in einem hochherrschaftlichen Anwesen thematisiert wurden, lud das Ensemble das Publikum zum Ortswechsel in die Krypta im Keller des Herrenhauses ein. Hier standen nun Lieder und Texte zu Abend und Nacht im Mittelpunkt, die die vier Sänger mit viel Fingerspitzengefühl für den Charakter des sakralen Raums ausgesucht hatten. Von „Nun ruhen alle Felder“ bis zum englischen Abendlied „Abide with me“ ging der musikalisch-poetische Weg, der seinen Endpunkt in „Der Mond ist aufgegangen“ fand, bei dem die Zuhörenden zum Mitsingen eingeladen waren.

Die vier Sänger beeindruckten mit weichem und transparentem a capella-Wohlklang, der komplett ohne falsches Pathos und überflüssigem, effekthascherischem Zierat auskam. Das sorgsam zusammengestellte Programm wurde von Stefan Kasper ausgesprochen charmant und humorvoll moderiert. Nach dem ebenfalls ausgesprochen erfolgreichen Imshausen-Auftakt des Ensembles im vergangenen September stieß auch dieses Konzert beim Publikum auf ein begeistertes Echo.

Dieser Artikel ist erschienen in der HNA Rotenburg | www.hna.de


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