Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 



Reisegruppe informiert sich über solidarisches Wirtschaften in Frankreich

Austausch – Brücken und Konzepte

Wie ist es Regionen in Frankreich gelungen, Abwanderung zu stoppen, die regionale Wirtschaft anzukurbeln und nachhaltige Entwicklung zu fördern? Das war eine der zentralen Fragestellungen, auf die 16 Personen aus der Region Nordhessen aber auch aus Berlin und Wien in Frankreich eine Antwort suchten. Die Reise wurde von der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. und dem Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie durchgeführt und unter anderem mit Lotto-Mitteln des Landes Hessen gefördert.mehr... [04. April 2018]


Imshäuser Gespräch zum Umgang mit Rechtsextremismus und Populismus

Für einen Dialog der Demokraten

Redet man mit Rechten? Und wenn ja wie? Und wie kann man die Zivilgesellschaft so stärken, dass kein „luftleerer Raum“ entsteht, der menschenfeindlichen Aussagen und gewaltsamen Übergriffen Raum bietet? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Imshäuser Gesprächs, zu dem die Stiftung Adam von Trott ins Herrenhaus eingeladen hatte. Wie groß das Interesse in der Region war, zeigte sich deutlich am großen Publikumsandrang, der die Halle des Elternhauses des Widerstandskämpfers Adam von Trott zu Solz an ihre Kapazitätsgrenzen brachte.mehr... [16. März 2018]


Imshäuser Gespräch mit Experten für Entwicklungszusammenarbeit

Migration als „Motor“ für Entwicklung

Migration hat es schon immer gegeben und sie hat viele Gründe. Valeska Onken und Peter Bonin, die beide als Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) über langjährige Erfahrungen in der Entwicklungspolitik verfügen, betonten im Imshäuser Gespräch, dass es bei der Steuerung und dem Management von Migration aus entwicklungspolitischer Sicht um sehr viel mehr gehe, als nur um das Eindämmen von Flüchtlingsbewegungen nach dem Sankt-Florians-Prinzip und um das von Politikern vielfach bemühte „Bekämpfen von Fluchtursachen“. Wanderungsbewegungen seien allerdings auch Teil der häufig als Bedrohung wahrgenommenen Globalisierung, die gegenwärtig bei vielen Menschen Verunsicherung und Ängste auslösten. Diese müsse man ernst nehmen, ohne in blinde Angstmacherei zu verfallen, von der allenfalls populistische Vereinfacher profitieren würden.mehr... [16. Februar 2018]


Imshäuser Gespräch über den jüdischen Publizisten Binjamin Segel

Reise in eine verlorene Welt

Kultur kann nicht als Selbstzweck konserviert werden, sie ist nur da lebendig, wo sie sich weiterentwickeln kann. Das wurde den Zuhörenden im Imshäuser Herrenhaus von der Expertin für jiddische Literatur Dr. Ruth von Bernuth schmerzlich ins Bewusstsein gerufen. Mit ihrem Vortrag über den jüdischen Publizisten Binjamin Segel (1866-1931) nahm von Bernuth das Publikum auf eine Zeitreise in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts mit. Sie beleuchtete dabei die jüdische Kultur Galiziens, die im Holocaust ihr brutales Ende fand und zeigte auf, wie wenig von dieser zentraleuropäischen Kultur übriggeblieben ist und welche Leerstellen die Shoah hinterlassen hat.mehr... [19. Januar 2018]


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Freitag, 20. April 2018, 19.00 Uhr | Imshäuser Gespräch
Aus Anlass des
Jahrestages der Bücherverbrennung (10. Mai 1933)
Konzertlesung mit dem Autor Tilmann Lahme
Musik: David Gerlach (Klavier)
Herrenhaus im Trottenpark