Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 



Kindertheater im Herrenhaus der Stiftung Adam von Trott

Hans im Glück

Kindergartenkinder aus der Umgebung waren am 13. Dezember ins Herrenhaus nach Imshausen eingeladen. Das Kasseler „Trotz-alledem-Theater“ spielte „Hans im Glück“ – den fröhlichen Burschen, der einen Goldklumpen gegen ein Pferd, dieses gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und jene gegen einen Schleifstein tauscht, den er dann, ohne jede Skrupel, in einen Brunnen gleiten lässt.mehr... [13. Dezember 2018]


Adventsnachmittag im Herrenhaus“

Geschichten aus dem Märchenkoffer

Stimmungsvoll beleuchtet und dekoriert zeigte sich das Imshäuser Herrenhaus im adventlichen Gewand. Zu entdecken gab es an diesem Nachmittag, zu dem die Stiftung Adam von Trott gemeinsam mit dem Kulturzug Bebra eingeladen hatte, neben Töpferwaren, süßen Kunstwerken, weihnachtlicher Literatur auch Kräuterteemischungen, Marmeladen und Kartoffeln aus Imshausen.mehr... [02. Dezember 2018]


Hagen-Hubert Möckel spielte Süskinds „Kontrabass“ in Imshausen

Verbeamtete Nachrichten aus der Schall-Isolation

Die Welt fängt beim Kontra-E an. Wer das bisher noch nicht wusste, hatte bei der Aufführung von Patrick Süskinds „Kontrabass“ im Imshäuser Herrenhaus durch den Schauspieler und Rezitator Hagen-Hubert Möckel die Gelegenheit, mehr über das Zusammenleben mit einem Kontrabass und die Einsamkeit des Kontrabassisten zu erfahren. Auf Einladung der Stiftung Adam von Trott und des Kulturzugs Bebra und mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gastierte Möckel mit seiner fulminanten Einmann-Show zu einer Matinee-Veranstaltung in Imshausen.mehr... [18. November 2018]


Tagung in Imshausen thematisierte „Suche nach einem besseren Deutschland“

Ein kurzer Moment der Hoffnung

Bis 1990 hat es gedauert, bis ein spannendes Kapitel der Nachkriegsgeschichte aus den Jahren 1947 und 48 aufgeblättert wurde. Und selbst die Buchveröffentlichung über die „Gesellschaft Imshausen“ traf trotz einer sehr positiven Rezension in der ZEIT, die die „Gesellschaft Imshausen“ als „politische Gruppe 47“ bezeichnete, auf ein eher geringes Echo. Jetzt hatte die Stiftung Adam von Trott den Autor des 1990 unter dem Titel „Die Träume der ersten Stunde“ erschienenen Buches, den Wiener Publizisten Wolfgang Schwiedrzik sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, sich am Ort des Geschehens, dem Imshäuser Herrenhaus in einer Wochenendtagung der „Gesellschaft Imshausen“ und den Entwicklungen der unmittelbaren Nachkriegszeit zu widmen.mehr... [17. November 2018]


Konzert mit Schlagern der 20er und 30er Jahre in Imshausen

Vergnügliche Evergreens mit ernstem Hintergrund

Veronika, Elisabeth, Donna Clara, Herr Maier am Himalaya und die Frau, die von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt ist – das waren nur einige der Protagonisten, die Renate und Roland Häusler aus Guxhagen mit nach Imshausen gebracht hatten: Sie präsentierten einen vergnüglichen Nachmittag mit Schlagern der 20er und 30er Jahre, mit echten Evergreens, die den meisten der Zuhörer in der voll besetzten Halle des Imshäuser Herrenhauses offenkundig wohl vertraut waren.mehr... [11. November 2018]


Imshäuser Gespräch zu den Entwicklungen der polnischen Geschichtspolitik

Wenn Geschichte zum innenpolitischen Faktor wird

Debatten um Geschichte beschränkt sich häufig nicht auf die kleine „Öffentlichkeit“ von Fachhistorikern, sie berühren als „Geschichtspolitik“ auch die Interessen von Öffentlichkeit und Regierung und sind häufig verbunden mit der Definition von nationalen Selbstbildern. Ein besonders eindrückliches Beispiel dafür liefert aktuell die Diskussion in unserem Nachbarland Polen, die die Historikerin und Museumskuratorin Dr. Zofia Woycicka vom Zentrum für historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin auf Einladung der Stiftung Adam von Trott im Imshäuser Gespräch darstellte.mehr... [26. Oktober 2018]


Herwig Lucas und Jürgen Oßwald begeisterten mit Texten und Chansons

Teuer bezahlte Satire kontra Gratis-Dummheit

Von „Ich würde Dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken“ bis zu „Vernunft muss jeder sich erwerben, nur die Dummheit pflanzt sich gratis fort“ reichte die Spanne der Texte, die der Schauspieler Herwig Lucas und sein musikalischer Partner Jürgen Oßwald (Klavier) für ihr Programm „Deutsche Töne“ zusammengestellt hatten, das sie auf Einladung der Stiftung Adam von Trott und des Bebraer Kulturzuges in der voll besetzten Halle des Imshäuser Herrenhauses präsentierten. Sie hatten dafür Chansons und Texte von Erich Kästner, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholsky zu einer Collage zusammengestellt, die einen tiefen Einblick in die historischen, geistigen und emotionalen Hintergründe des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts erlaubte.mehr... [24. Oktober 2018]


Imshäuser Gespräch über 1968 mit Gretchen Dutschke-Klotz und Wolfgang Wieland

Demokratie - die wichtigste Errungenschaft

Als „Erfolgsgeschichte“ in der deutschen Nachkriegsrepublik, die ihresgleichen sucht, bezeichneten Gretchen Dutschke-Klotz und Wolfgang Wieland die Nachwirkungen der Ereignisse von 1968 im Imshäuser Gespräch. Das Interesse an der Begegnung mit den beiden Zeitzeugen war groß: Die Halle des Imshäuser Herrenhauses war bis auf den letzten Platz besetzt.mehr... [28. September 2018]


Promenadenkonzert mit „4Singen“ lockte zahlreiche Zuhörer in den Trottenpark

Sommerlich-musikalischer Parkspaziergang in Imshausen

„Cantemus“ und „Sing mal wieder“ – das bildete das Motto eines stimmungsvollen Promenadenkonzerts, zu dem die Stiftung Adam von Trott und das Vokalquartett „4Singen“ eingeladen hatten. Die Aussicht auf einen sonnigen musikalischen Spätsommernachmittagsspaziergang durch Park und Herrenhaus lockte zahlreiche Zuhörer in den Imshäuser Trottenpark. „4Singen“, bestehend aus Maria Fürthaler, Stefan Kasper (beide Bad Hersfeld) sowie Bärbel und Stefan Ragotzky (Hauneck-Bodes) brachte Haus und Park mit einem vielseitig zusammengesetzten Programm aus Vokalwerken von Renaissance bis Pop zum Klingen.mehr... [08. September 2018]


Ausstellungsbüro „Die Exponauten“ präsentierte Ideen für eine Ausstellung in Imshausen

Adam von Trott – ein Lebensbild in konzentrischen Kreisen

Eine Dauerausstellung über den Widerstandskämpfer Adam von Trott zu Solz zu erarbeiten ist eine Herausforderung: Es gibt eine große Fülle an – meist schriftlichem Material, aber nur wenige Objekte. Adam von Trott war ein kluger Denker, der seine Gedankengänge jedoch zumeist in komplexen Formulierungen niederlegte, die heute – besonders für junge Menschen – unkommentiert nur noch schwer zu vermitteln sind. Andererseits sind sowohl Adam von Trotts Leben als auch seine Gedanken auch heute noch aktuell, es lohnt sich, sich mit ihm zu befassen.mehr... [01. September 2018]


Mehr als 150 Menschen nahmen teil

Erinnerung an Widerstandskämpfer Adam von Trott in Imshausen

Bei einer Gedenkfeier in Imshausen anlässlich des 20. Juli, dem Tag des gescheiterten Attentats auf Hitler, haben mehr als 150 Menschen an Adam von Trott erinnert. Wie kann die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus und den Widerstand gegen ihn fortleben, wenn kaum noch Zeitzeugen leben? Diese Frage stand im Zentrum der Gedenkfeier für den aus Imshausen stammenden Widerstandskämpfer Adam von Trott am Gedenkkreuz bei Imshausen. Antworten gaben auch Schülerinen und Schüler der Adam-von-Trott-Schule in Sontra.mehr... [20. Juli 2018]


Lesung mit Musik im Herrenhaus in Imshausen

Briefe in Szene gesetzt

In einer szenischen Lesung präsentierte die Stuttgarter Schauspielerin Dorothea Baltzer gemeinsam mit ihrem Kollegen Robert Atzlinger und musikalisch begleitet vom Flötisten Ekkehard Schobert die Briefe des Widerstandspaares Freya und Helmuth James von Moltke. Während im ersten Teil die Briefe den Alltag auf dem Gut der Moltkes in Kreisau (heute Krzyzowa) und in Berlin, die unterschiedlichen Lebenswelten von Familie und Beruf wiederspiegelten, ging es im zweiten Teil um jene Briefe, die das Paar während der neunmonatigen Gefangenschaft von Helmuth James von Moltke verfasste. Der Gefängnispfarrer Harald Poelchau schmuggelte die Briefe, sonst wäre solche ein Austausch nicht möglich gewesen.mehr... [15. Juni 2018]


Tagung der Adam von Trott Stiftung und des Vereins zur Förderung der solidarischen Ökonomie

Impulse für Bildung, regionale Entwicklung und europäischen Austausch

Drei großen Themen widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung „Austausch, Brücken und Konzepte – solidarische Ökonomie in Regionen Frankreichs und Nordhessen“: der Entwicklung von Angeboten für die Region, so zum Beispiel im Bereich der Pflege, der Mobilität und der Vernetzung zwischen Produzenten und Konsumenten. Was früher selbstverständliche Nachbarschaftshilfe war, könnte über gemeinschaftliche Arbeit in den schrumpfenden Dörfern wieder besser organisiert werden.mehr... [10. Juni 2018]


Vor 100 Jahren ist Heinrich von Trott geboren: Veranstaltung zum Gedenken an ihn

Oft gegen den Strom

Über die Umkehr des Menschen nachdenken und über die Zärtlichkeit eines großen, kantigen Mannes – mit diesen Worten, die Pfarrer Reiner Weiß für seine Erinnerungen an Heinrich von Trott zu Solz fand, lässt sich die Stimmung zusammenfassen, die die Veranstaltung zu dessen 100. Geburtstag prägte, zu der sich mehr als 60 Teilnehmende in der Halle des Imshäuser Herrenhauses zusammengefunden hatten.mehr... [18. Mai 2018]


Lesung des Autors Tilmann Lahme in Imshausen

Briefe geben neue Einblicke in das Leben der Familie Mann

Die Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. lud zum Jahrestag der Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 den bekannten Buchautor Tilmann Lahme zu einer Konzertlesung ein. Lahme beschäftigte sich in seinem lebendigen Vortrag mit der Familie Mann. Begleitet wurde er von David Gerlach am Klavier.mehr... [04. April 2018]


Reisegruppe informiert sich über solidarisches Wirtschaften in Frankreich

Austausch – Brücken und Konzepte

Wie ist es Regionen in Frankreich gelungen, Abwanderung zu stoppen, die regionale Wirtschaft anzukurbeln und nachhaltige Entwicklung zu fördern? Das war eine der zentralen Fragestellungen, auf die 16 Personen aus der Region Nordhessen aber auch aus Berlin und Wien in Frankreich eine Antwort suchten. Die Reise wurde von der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. und dem Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie durchgeführt und unter anderem mit Lotto-Mitteln des Landes Hessen gefördert.mehr... [04. April 2018]


Imshäuser Gespräch zum Umgang mit Rechtsextremismus und Populismus

Für einen Dialog der Demokraten

Redet man mit Rechten? Und wenn ja wie? Und wie kann man die Zivilgesellschaft so stärken, dass kein „luftleerer Raum“ entsteht, der menschenfeindlichen Aussagen und gewaltsamen Übergriffen Raum bietet? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Imshäuser Gesprächs, zu dem die Stiftung Adam von Trott ins Herrenhaus eingeladen hatte. Wie groß das Interesse in der Region war, zeigte sich deutlich am großen Publikumsandrang, der die Halle des Elternhauses des Widerstandskämpfers Adam von Trott zu Solz an ihre Kapazitätsgrenzen brachte.mehr... [16. März 2018]


Imshäuser Gespräch mit Experten für Entwicklungszusammenarbeit

Migration als „Motor“ für Entwicklung

Migration hat es schon immer gegeben und sie hat viele Gründe. Valeska Onken und Peter Bonin, die beide als Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) über langjährige Erfahrungen in der Entwicklungspolitik verfügen, betonten im Imshäuser Gespräch, dass es bei der Steuerung und dem Management von Migration aus entwicklungspolitischer Sicht um sehr viel mehr gehe, als nur um das Eindämmen von Flüchtlingsbewegungen nach dem Sankt-Florians-Prinzip und um das von Politikern vielfach bemühte „Bekämpfen von Fluchtursachen“. Wanderungsbewegungen seien allerdings auch Teil der häufig als Bedrohung wahrgenommenen Globalisierung, die gegenwärtig bei vielen Menschen Verunsicherung und Ängste auslösten. Diese müsse man ernst nehmen, ohne in blinde Angstmacherei zu verfallen, von der allenfalls populistische Vereinfacher profitieren würden.mehr... [16. Februar 2018]


Imshäuser Gespräch über den jüdischen Publizisten Binjamin Segel

Reise in eine verlorene Welt

Kultur kann nicht als Selbstzweck konserviert werden, sie ist nur da lebendig, wo sie sich weiterentwickeln kann. Das wurde den Zuhörenden im Imshäuser Herrenhaus von der Expertin für jiddische Literatur Dr. Ruth von Bernuth schmerzlich ins Bewusstsein gerufen. Mit ihrem Vortrag über den jüdischen Publizisten Binjamin Segel (1866-1931) nahm von Bernuth das Publikum auf eine Zeitreise in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts mit. Sie beleuchtete dabei die jüdische Kultur Galiziens, die im Holocaust ihr brutales Ende fand und zeigte auf, wie wenig von dieser zentraleuropäischen Kultur übriggeblieben ist und welche Leerstellen die Shoah hinterlassen hat.mehr... [19. Januar 2018]


Artikelarchiv seit 2005

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Freitag, 01. November 2019, 19 Uhr | Imshäuser Gespräch
Zum Editionsprojekt über die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden
Vortrag und Gespräch mit
Dr. Susanne Heim
Politikwissenschaftlerin und Historikerin (Berlin)
Herrenhaus im Trottenpark Imshausen