Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 



Potrait des Widerstandskämpfers in Berlin

Auswärtiges Amt eröffnet Adam von Trott-Saal

"In diesem Saal finden viele Gespräche mit unseren internationalen Partnern statt. Da wurde ich schon gefragt, wer denn das sei, dessen Portrait hier nun hängt. So habe ich immer wieder einen Anlass, um über Adam von Trott zu sprechen", erklärt Staatsminister Michael Roth vor dem Portrait des Widerstandskämpfers. Dass in dem gestern eröffneten Saal im Ministertrakt des Auswärtigen Amtes jeden Tag aktiv Politik gestaltet und dabei an ihren Vater, seine visionären Vorstellungen einer friedlichen europäischen Nachkriegsordung aber besonders an seinen konsequenten Kampf gegen den Nationalsozialismus, gedacht wird, freut die Töchter Adam von Trotts, Verena Onken von Trott und Prof. Clarita Müller-Plantenberg. mehr... [02. Juni 2017]


Sarah Reinke ist Projektleiterin in Imshausen

Stiftung Adam von Trott will sich öffnen

„Wir wollen mehr Menschen hierher holen und selbst mehr rausgehen“ – das ist Sarah Reinke wichtig. Zurzeit ist die neue Projektleiterin der Stiftung Adam von Trott in Imshausen mit der Überarbeitung des Businessplans beschäftigt. mehr... [24. Mai 2017]


Imshäuser Gespräch mit Andreas Bummel von „Demokratie ohne Grenzen“

Keine Utopie - globale Demokratie als realistische Zukunftsvision

Populisten und Autokraten könnten sich nicht auf Dauer durchsetzen, sie gerieten schon jetzt zunehmend unter Druck, weil die Menschen immer danach strebten mitzubestimmen. Mit diesem optimistischen Fazit untermauerte Andreas Bummel im Imshäuser Gespräch seine These, dass nur ein demokratisch legitimiertes „Weltparlament“ und grundlegende Reformen des globalen politischen und wirtschaftlichen Systems dazu führen könnten, dass die großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit stehe, gemeistert werden könnten. mehr... [12. Mai 2017]


Imshäuser Gespräch zum Historikerstreit mit Dr. Gerrit Dworok

Mehr als ein Aufruhr im Elfenbeinturm

Wie bewertet und betrachtet man Geschichte? Und wie prägen Geschichtsschreibung und Geschichtspolitik das Selbstverständnis der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland? Diese Fragen bestimmten vor 30 Jahren den so genannten „Historikerstreit“, der viel mehr war, als nur eine in den Feuilletons geführte Debatte unter Fachwissenschaftlern. Bis heute, so betonte der aus Rotenburg stammende Historiker Dr. Gerrit Dworok im Imshäuser Gespräch, sei kein Satz dieser Debatte unumstritten, das Nachdenken über den Historikerstreit rufe immer noch starke Reaktionen hervor. mehr... [07. April 2017]


Imshäuser Gespräch zur Ärztin und „Religionsphilosophin“ Mathilde Ludendorff

Frauenrechtlerin und Wegbereiterin der NS-Ideologie

Der Kampf um Frauenrechte und völkisches Denken – das klingt zunächst nach einem deutlichen Widerspruch, nach dem Streben nach gesellschaftlichem Fortschritt einerseits und dem Beharren in einer vermeintlich besseren Vergangenheit anderseits. Dass dies nicht zwangsläufig so verstanden werden muss, machte die Leiterin des Eschweger Stadtarchivs und -museums Dr. Annika Spilker im Imshäuser Gespräch deutlich, in dem sie ihr Buch über Mathilde von Kemnitz-Ludendorff vorstellte. mehr... [24. März 2017]


Dorothee Engelhard übernimmt vorübergehend Vorsitz der Stiftung von Trott

Neue Köpfe, große Pläne

Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden der Stiftung Adam von Trott, Prof. Roland Merten, vor sechs Wochen hat zunächst die bisherige Stellvertreterin, Dorothee Engelhard, diese Aufgabe übernommen. Er habe den erforderlichen Rückhalt der Mitglieder in einer für die Stiftung schwierigen Zeit nicht mehr gegeben gesehen, hieß es zur Erklärung in einer Mitteilung an die Vereinsmitglieder. Merten, der an der Jenaer Uni Erziehungswissenschaften lehrt, war allerdings wenige Monate zuvor als Vorsitzender bestätigt worden und bleibt auch weiterhin Mitglied. mehr... [20. März 2017]


Imshäuser Gespräch mit dem Stadt- und Regionalökonomen Prof. Dr. Eberhard von Einem

Bezahlbarer Wohnraum – eine Voraussetzung für gelingende Integration

Wie kann die Unterbringung von Menschen, die vor Menschenrechtsverletzungen und Krieg geflohen sind, gelingen? Wie schaffen wir es, genügend bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen? Diese beiden Fragen standen im Mittelpunkt des Imshäuser Gesprächs, für das die Stiftung Adam von Trott den in Berlin und in Jestädt bei Eschwege lebenden Stadt- und Regionalökonomen Professor Eberhard von Einem als Gesprächspartner eingeladen hatte. mehr... [17. Februar 2017]


Imshäuser Gespräch zu Kindern im Konzentrationslager Auschwitz

„Damals hörte meine Kindheit auf“

Vor 72 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Unter den Menschen, die die Sowjets damals dort vorfanden, waren auch Kinder, manche wurden sogar im Lager geboren. Doch ihre Überlebenschancen waren vergleichsweise gering: Wer nicht als arbeitsfähig eingestuft wurde, wurde meistens unmittelbar nach der Ankunft in Auschwitz ermordet. Von den schätzungsweise 232.000 Kindern – vor allem Juden, aber auch Sinti und Roma – die aus ganz Europa nach Auschwitz deportiert worden waren, konnten nur 650 befreit werden. Der Journalist Alwin Meyer, der sich in langjährigen Recherchen intensiv mit den Schicksalen einiger Überlebender beschäftigt hatte, stellte sein Buch „Vergiss deinen Namen nicht“ im Imshäuser Gespräch vor und bemühte sich, die Gesichter hinter den Zahlen wieder sichtbar zu machen. mehr... [20. Januar 2017]


Artikelarchiv seit 2005

In unserem Artikelarchiv finden Sie alle Berichte aus und über Imshausen geordnet nach Jahren:

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Freitag, 30. Juni 2017, 19.00 Uhr | Imshäuser Gespräch
Big Data und die Vorsehungslehre
Vortrag und Gespräch mit
Dr. Hanna Reichel
Theologin (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Herrenhaus Imshausen

Donnerstag, 20. Juli 2017, 18.00 Uhr
Zum Gedenken an Adam von Trott zu Solz und seine Freunde
Die Gedenkrede hält
Gerhard Rein
(Journalist) Berlin
Imshäuser Kreuz