Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 



Kooperation zwischen Stiftung Adam von Trott und Universität Göttingen

Lecture erinnert an Adam von Trott

Die Stiftung Adam von Trott und die Universität Göttingen haben das Kooperationsvorhaben „Demokratie – Widerstand – Internationalität“ begonnen. In Erinnerung an den Göttinger Alumnus und Widerstandskämpfer Adam von Trott zu Solz und ausgehend von seinem Leben, Wirken und Denken, werden eine Vielzahl von Projekten in Forschung und Lehre sowie öffentliche Formate entwickelt. Die Kooperation startete mit der ersten Adam-von-Trott-Lecture, in der der Rechtswissenschaftler Reinhard Zimmermann die Frage erörterte: "England und Deutschland: Unterschiedliche Rechtskulturen?“. [29. Oktober 2016]

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Imshäuser Gespräch zur Situation in Großbritannien nach dem Referendum

Brexit heißt Brexit – aber was heißt Brexit?

Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, der so genannte „Brexit“, lässt niemanden kalt. Noch ist eine Zukunft Europas ohne Großbritanniens nicht abzusehen und die Folgen sind nur zu ahnen. Ein genauerer Blick in die Vorgeschichte und die möglichen Perspektiven für die europäisch-britische Zukunft wurde den Besucher des Imshäuser Gespräches mit dem Göttinger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Busch ermöglicht. mehr... [14. Oktober 2016]


Der palästinensisch-israelische Konflikt aus deutscher Sicht

Wege aus dem Dilemma

„Wenn der Konflikt nicht gelöst wird, wird Israel vielleicht überleben, aber es wird nicht gut leben. Und die Auswirkungen werden auch bei uns deutlich spürbar sein.“ Dieses Fazit zog der Friedensforscher Professor Gert Krell aus Frankfurt beim Imshäuser Gespräch, in dem der Nahost-Konflikt aus der deutschen Perspektive beleuchtet wurde. mehr... [16. September 2016]


Fünf Millionen Euro Fördergeld vom Bund

Trott-Stiftung plant Anbau und Sanierung

Die Stiftung Adam von Trott Imshausen hat große Pläne: Innerhalb der nächsten fünf Jahre stehen fünf Millionen Euro Fördergeld vom Bund zur Verfügung. Nachdem nun auch ein drittes Haus dauerhaft von der Stiftung genutzt werden kann – neben dem Herrenhaus und dem sogenannten Visser ‘t Hooft Haus der Westflügel –, plant man dort einen gläsernen Anbau. Auf der Rückseite des Westflügels soll damit ein größerer Versammlungsraum für mindestens 80 Personen geschaffen werden. Außerdem sollen in dem derzeit leerstehenden Haus Gruppenräume und Zimmer mit Bädern entstehen. Die Pläne stellte kürzlich in einer öffentlichen Veranstaltung nach der Jahresversammlung des Stiftungsvereins der Architekt Max von Trott vor. mehr... [03. September 2016]


Über 100 Gäste in Imshausen

Gedenken am Kreuz

Der Kapitalismus zerstöre die Welt, und Widerstand sei das Gebot der Stunde: Am Gedenkkreuz für den aus Imshausen stammenden Widerstandskämpfer Adam von Trott hörten die über 100 Gäste beim Erinnern an das am 20. Juli 1944 gescheiterte Attentat auf Hitler eine kämpferische und aufrüttelnde Rede des Heidelberger Professors Ulrich Duchrow. mehr... [20. Juli 2016]


Imshäuser Gespräch mit Dr. Reiner Becker vom Demokratiezentrum Marburg

Integration als gesellschaftliche Aufgabe

Eine steigende Zahl von Straf- und Gewalttaten gegen Flüchtlinge und zunehmende Drohungen gegen Kommunalpolitiker sind nur zwei von vielen Symptomen für die Polarisierung unserer Gesellschaft. Zur Polarisierung kommt noch eine durch Unsicherheit gekennzeichnete „Suchbewegung“ in der Mitte, die von Bewegungen wie PEGIDA und populistischen Parteien wie der AfD bereitwillig aufgegriffen wird. Dieses Fazit zog der Politikwissenschaftler Dr. Reiner Becker vom Demokratiezentrum der Marburger Universität. Becker, der intensiv zu den Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit forscht und seine Kollegen vom hessischen Beratungsnetzwerk geben zudem sehr praktische Hilfestellungen in Form von Beratung nach rechtsextremistischen Vorfällen oder Schulungen für Kommunalpolitiker in ganz Hessen. mehr... [17. Juni 2016]


Lesung mit Hermann Vinke aus der Biographie über den „Retter des Pianisten“

Der moralische Kompass blieb intakt

„Wir haben alle nichts gewusst und wir konnten nichts dagegen tun“, mit diesen Worten wurden in der Nachkriegszeit häufig die Nachfragen der Nachgeborenen gekontert. Dass es aber doch offensichtlich Menschen gab, die etwas wussten und die etwas taten, die die durchaus vorhandenen Spielräume zugunsten verfolgter und bedrohter Menschen ausnutzten, wurde in der Konzertlesung mit dem Autor Hermann Vinke deutlich, der sein neuestes Buch „Ich sehe nur den Menschen vor mir“ in Imshausen vorstellte. Im Mittelpunkt dieses Buches steht Wilm Hosenfeld, der als Wehrmachtsoffizier in Polen mindestens 60 Menschen rettete. Einer größeren Öffentlichkeit wurde seine Lebensgeschichte durch den Spielfilm „Der Pianist“ von Roman Polanski bekannt, der die Geschichte der Rettung des polnischen Pianisten Wladyslaw Szpilman erzählt. mehr... [20. Mai 2016]


Imshäuser Gespräch über die Situation in Syrien

Einblick in ein nicht mehr vorhandenes Land

Syrien gibt es faktisch nicht mehr, das Land ist zerstört und zersplittert in Einflusszonen sehr unterschiedlicher Akteure. Dieses erschreckende Fazit zog die Islamwissenschaftlerin und Übersetzerin Larissa Bender, die im Imshäuser Gespräch den Versuch unternahm, einen Überblick über die unübersichtliche und insgesamt eher hoffnungslos erscheinende Situation zu vermitteln, die sich aus unserer Sicht vor allem im Anstieg der Flüchtlingszahlen manifestiert. mehr... [29. April 2016]


Imshäuser Gespräch zur Situation in der Ukraine

Der blinde Fleck Europas

Die Ukraine ist nach der intensiveren Wahrnehmung im vergangenen Jahr mittlerweile wieder zum „blinden Fleck“ geworden, obwohl sich die Situation seitdem kaum verändert hat. Über den Demokratisierungsprozess, die Bekämpfung der Korruption, die Folgen der Maidan-Bewegung wird derzeit wenig berichtet, wird noch das Vorgehen der Separatisten in der Ostukraine thematisiert. Dieses Fazit zog der Literaturwissenschaftler und Übersetzer Jurko Prochasko aus Lemberg (Lwiw) im Imshäuser Gespräch. mehr... [18. März 2016]


Imshäuser Gespräch zur Situation von Roma auf dem Balkan und in Deutschland

Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft

Eigentlich sind sie nirgendwo erwünscht, nicht nur als Nachbarn in der Wohnsiedlung. Im Imshäuser Herrenhaus waren Roma als Gäste ausdrücklich erwünscht, wie Ortrud Krickau von der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen und Anne Tahirovic vom Jenaer Behandlungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge Refugio e.V. berichteten. Viele von ihnen hatten jedoch Angst die ausgesprochene Einladung anzunehmen, weil Flüchtlinge, die aus Ländern des Westbalkan zu uns kommen, derzeit verstärkt von Abschiebung bedroht sind. Umso höher war die Bereitschaft von Ferdi Latjifi einzuschätzen, der seit 2012 mit seiner Familie in Weimar lebt, in Imshausen von seiner eigenen Geschichte zu berichten, die nicht untypisch für die anderer Roma in Deutschland ist. mehr... [19. Februar 2016]


Imshäuser Gespräch mit Dr. Eva-Clarita Pettai

Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart – Krisen aus osteuropäischer Perspektive

Schon seit längerer Zeit befindet sich die EU in einer permanenten Krise, manche Kommentatoren sprechen sogar von einem Desintegrationsprozess. Das zeigt sich nicht nur an den Diskussionen um die Aufnahme von Flüchtlingen, sondern auch an der Eurokrise, dem Umgang mit dem Konflikt in der Ukraine sowie den politischen Entwicklungen in Polen und Ungarn. Für Dr. Eva-Clarita Pettai, die als Politikwissenschaftlerin und Historikerin schon seit mehreren Jahren an der Universität von Tartu (Estland) lehrt, sind die Kommunikationsprobleme, die sich besonders zwischen Ost und West entwickeln, Symptome eines tiefer liegenden Problems. mehr... [15. Januar 2016]


Artikelarchiv seit 2005

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Freitag, 30. Juni 2017, 19.00 Uhr | Imshäuser Gespräch
Big Data und die Vorsehungslehre
Vortrag und Gespräch mit
Dr. Hanna Reichel
Theologin (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Herrenhaus Imshausen

Donnerstag, 20. Juli 2017, 18.00 Uhr
Zum Gedenken an Adam von Trott zu Solz und seine Freunde
Die Gedenkrede hält
Gerhard Rein
(Journalist) Berlin
Imshäuser Kreuz